Erde in Gefahr: Millionen Menschen setzen Zeichen für den Klimaschutz – Licht aus, Stimme an: die Earth Hour

Die Earth Hour ist ein bedeutendes Symbol im Kampf gegen den Klimawandel. Am 22. März 2025 um 20:30 Uhr versammelten sich Millionen von Menschen weltweit, um ihre Lichter für eine Stunde auszuschalten und ein kraftvolles Zeichen für den Schutz unseres Planeten zu setzen.

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Am 22. März 2025 um 20.30 Uhr setzten Millionen Menschen weltweit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz – unter dem Motto ‚Licht aus. Stimme an.‘

Die Earth Hour wurde erstmals 2007 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer der größten globalen Klimaschutzaktionen entwickelt.

Ursprünglich als symbolische „Licht aus“-Geste gedacht, hat sich die Aktion im Laufe der Jahre weiterentwickelt. 2025 war sie ein eindrucksvolles Statement für die Dringlichkeit des Klimaschutzes und die Notwendigkeit sofortiger Maßnahmen.

Earth Hour 2025: Ein Lauter Appell für den Klimaschutz

Unter dem Motto „Licht aus. Stimme an.“ forderte der u.a. auch der WWF in diesem Jahr die Menschen in Deutschland auf, nicht nur ihre Lichter auszuschalten, sondern auch ihre Stimmen zu erheben und konkrete Klimaschutzmaßnahmen zu fordern.

Beteiligung und Aktionen in Deutschland

In Deutschland war die Earth Hour 2025 ein großer Erfolg. Insgesamt nahmen 520 Städte und Gemeinden an der Aktion teil.

Neben dem symbolischen „Licht aus“ wurden auch konkrete Forderungen nach einem intensiveren Klimaschutz in Form von Singaktionen laut.

Überall im Land – in privaten Wohnungen, öffentlichen Plätzen und sogar bei großen Konzerten – haben Musiker:innen, Chöre und Bands Lieder gesungen, die Hoffnung geben und die Forderung nach mehr Klimaschutz laut und deutlich artikulieren.

Hunderte von Menschen kamen am Brandenburger Tor in Berlin zusammen, um gemeinsam mit dem Berliner Kneipenchor und vielen weiteren Künstler:innen den Pariser Platz in eine „Klangwelle“ zu verwandeln.

Diese symbolischen Aktionen verdeutlichen, dass der Klimaschutz mehr ist als nur ein politisches Thema – er betrifft uns alle und erfordert eine kollektive Anstrengung.

Globale Beteiligung an der Earth Hour

Der globale Erfolg der Earth Hour 2025 zeigt, dass die Klimakrise ein weltweit anerkanntes Problem ist, das Menschen über Grenzen hinweg vereint. In Städten wie New York, Sydney, Tokio und Paris wurde das Licht für eine Stunde ausgeschaltet. Auch die Teilnahme von globalen Unternehmen unterstreicht die Dringlichkeit des Themas.

Unternehmen, die normalerweise große Energieverbraucher sind, haben ihre Unterstützung für den Klimaschutz in Form von Lichtabschaltungen und Investitionen in nachhaltige Projekte gezeigt.

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In Deutschland nahmen tausende Menschen, über 500 Städte und viele Unternehmen an der Earth Hour teil und forderten konkrete Klimaschutzmaßnahmen.

Der Ruf nach mehr politischem Engagement

Die Earth Hour 2025 rief auch zu einer stärkeren politischen Verantwortung auf. Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland, machte deutlich, dass die Klimakrise bereits vor der Haustür angekommen ist und die politische Debatte längst nicht in ausreichendem Maße auf diese Realität reagiert:

Klima- und Umweltschutz müssen in allen politischen Prozessen berücksichtigt werden. Ohne eine intakte Umwelt gefährden wir massiv unser wirtschaftliches, soziales und gesundheitliches Wohlergehen.

Die aktuelle politische Situation in Deutschland zeigt, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Diskussionen um den Koalitionsvertrag und die Reform der Schuldenbremse haben gezeigt, dass Klimaschutz oft noch als Randthema behandelt wird.

Doch angesichts der alarmierenden Auswirkungen des Klimawandels müssen Klimafragen endlich zentraler Bestandteil der politischen Agenda werden.

Quellen

WWF Deutschland. (2025, März 24). So war die Earth Hour 2025.

Earth Hour. (n.d.). The Biggest Hour for Earth. Retrieved March 24, 2025,